Feuerwerk für die Ohren – 5. Lüdische Lauschnacht am 16.09.2022

Feuerwerk für die Ohren – 5. Lüdische Lauschnacht am 16.09.2022

Wenn es stimmt, dass eine gut erzählte Geschichte aus Augen Ohren machte, dann verfolgten an der 5. Lüdischen Lauschnacht der Bürgerstiftung Großenlüder etliche Kinder mit Ihren Omas und Eltern nicht nur unzählige Ohren, sondern auch Augen die akustische wie optische Kunst der drei professionellen Geschichtenerzähler_innen Rainer Kreuz, Heike Münker und Gudrun Rathke auf dem Hof der Familie de Beisac in Eichenau / Großenlüder. Heike Münker begrüßte die Kinder sowie die Erwachsenen und bedankte sich bei der Familie de Beisac, dass die Lauschnacht durch den Kultursommer Main-Kinzig-Fulda unterstützt, wieder auf dem Hof stattfinden durfte.

Da das Wetter die letzte Woche etwas durchwachsen war, hatte die Familie de Beisac die Maschinenhalle ausgeräumt und für die Kinder im Halbkreis Bänke gestellt, so dass diese im Trockenen saßen. Für die Nagelsuppe stand ein Kessel auf dem Hof bereit, der von den Kindern mit Gemüse tatkräftig und voller Eifer gefüllt und die Suppe auf dem Feuer gekocht wurde, während die Erzähler_innen ihre Geschichten lebendig werden ließen. Immer wieder schütteten Kinder Gemüse in den Kessel und schauten nach der Suppe solange bis sie gut war und alle ihre mitgebrachten Schüsseln füllen und die Suppe verspeisen konnten. Die Kinder ließen es sich schmecken bis der Kessel leer war.

Die Erzähler_innen faszinierten bei Ihren Geschichten mit ganzem Körpereinsatz und die Emotionen spiegelten sich in ihren Gesichtern wider.

Geschichten von Mäusen und dem Löwen, die Freunde wurden, einem Hahn und das weiße Schwein Albin sowie einem Fuchs der nachts immer wieder ein Huhn stahl, bis die Schweine ihn fortjagten und über die kleine Haselmaus, die jeden Tag ganz in der Früh vom Hahn geweckt wurde und sich deshalb bei dem Waldgeist beschwerte und dieser das regelte.

Der Erzähler Rainer Kreuz begleitete die Geschichten mit der Tuba.

Zum Abendprogramm konnte Heike Münker ebenfalls die Erwachsenen begrüßen, die sich die Freude am Erzählen von Geschichten bewahrt haben. Heike Münker bedankte sich bei der Familie de Beisac, die für die Erzähler_innen in der Maschinenhalle eine kleine Bühne aufgebaut haben. Motto der Erzählungen waren: „In Wald und Flur“. Heike Münker stellte kurz die Bürgerstiftung Großenlüder vor.

Gudrun Rathke eröffnete den Abend mit einer Geschichte aus dem hohen Norden, wo der Wald noch ganz hoch steht und einem Ehepaar, das älter geworden war und einen „Jungbrunnen“ entdeckte.

Rainer Kreuz erzählte gekonnt die vielen Menschen bekannte Geschichte „Schneewittchen“ aus der Perspektive des Dieners.

Eingeleitet mit der Musik des Kontrabasses „Das Wandern ist des Müllers Lust“ erzählte Heike Münker die Geschichte von Anneliese, die nach einer großartigen Wandertour
Probleme mit ihrem Proviant hat und unfreiwillig ihre Kekse mit einem jungen Mann teilen muss.

Nach der Pause präsentierten Rainer Kreuz und Gudrun Rathke mit der Geschichte „Der Kastanienbaum“ die Klänge und auch den Kontrabass als Objekt gekonnt auf der Bühne. Die Zuhörenden konnten förmlich spüren, wie es sich anfühlt unter einem Kastanienbaum zu stehen diesen Rauschen zu hören.

Abgerundet wurde der Abend durch die Geschichten „Das Streichholz“, „Der Lindenbaum“ und Nasreddin Hodscha mit seinem sprechenden Papageien.

Den Schlusspunkt setzte eine Improvisation-Geschichte: Worte, Klänge und Laute aus dem Publikum mussten verwandt werden, was die Geschichtenerzähler_innen gekonnt und faszinierend zu einer spannenden Erzählung aufbauten.

Das Publikum bedankte sich mit stehendem Applaus.

Heike Münker bedankte sich nochmals bei den Geschichtenerzähler_innen, bei den Zuhörer_innen, bei den Verantwortlichen für die Technik sowie bei der Familie de Beisac für die Snacks und Getränke und lud noch das Publikum in den Seminarraum zum Austausch ein. Es war ein gelungener Abend.

Die Bürgerstiftung freut sich sehr über die gute Resonanz und lädt alle Interessierten zur Lauschnacht 2023 ein.

Ukraine-Hilfe – Großenlüder zeigt Solidarität

Ukraine-Hilfe – Großenlüder zeigt Solidarität

Der Krieg in der Ukraine hat auch in Großenlüder eine Welle der Solidarität und Hilfsbereitschaft ausgelöst. So wurden bis heute rund 90 geflüchtete Menschen aus der Ukraine in der Gemeinde und ihren Ortsteilen aufgenommen und auf vielfältige Weise dabei unterstützt, ihre Ausnahmesituation zu bewältigen.

Binnen kürzester Zeit wurde in Müs eine Kleiderkammer eingerichtet, in der sich die Geflüchteten nach ihrer Ankunft direkt und unkompliziert mit den Dingen des täglichen Lebens versorgen konnten. Dazu gehören Kleidung, Schuhe, Hygieneartikel, Windeln, Babybedarf, Schulranzen, Rucksäcke und natürlich auch Kinderspielzeug. Auch nach der Erstversorgung bleibt die Kleiderkammer ein geschätzter Treffpunkt für Anliegen rund um die Beschaffung von Benötigtem oder einfach zum Stöbern.

Neben Sachspenden für die Kleiderkammer gingen auch großzügige Geldspenden auf das Konto der Bürgerstiftung ein, welche den Geflüchteten und ihren Familien zugutekommen. Sie machten es bereits möglich, die Anschaffung von Schulartikeln, Fahrradhelmen oder Brillen zu unterstützen. Um diese Hilfen auf kurzem Wege weiterhin leisten zu können, sind weitere Geldspenden auf das eigens eingerichtete Spendenkonto hochwillkommen. In der gegenwärtigen Lage seien sie die wirkungsvollste Art der humanitären Unterstützung, erklären die Initiatoren. Auf diesem Wege könne man gegebenenfalls auch die eine oder andere dringend notwendige größere Anschaffungen – wie zum Beispiel den Kauf einer Waschmaschine – fördern.

Nach einem Aufruf während des Lüdertalmarkts wurden im Großenlüderer Schreibwarengeschäft Brähler Gutscheine für ukrainische Schulkinder hinterlegt, um diesen den Start ins neue Schuljahr leichter zu machen. Eine Ausstattung ohne Schulranzen liegt bei ca. 80,– € pro Kind.

Die Wertschätzung, welche den freiwilligen Helfern bei ihrer Arbeit entgegengebracht wird, motiviert alle zum begeistertem Weitermachen. Freiwillige, die in der Kleiderkammer aktiv werden möchten sind im Kreis der Helfer weiterhin hochwillkommen. Zugleich geht ein großes Dankeschön an alle Unterstützer. Weitere Informationen zu Hilfsprojekten für Geflüchtete in Großenlüder und zum Spendenkonto der Bürgerstiftung finden Interessierte bei www.buergerstiftung-grossenlueder.de sowie auf der Homepage der Gemeinde www.grossenlueder.de

(Text: Annette Hartung-Perlwitz)

Wetten dass…

Wetten dass…

WETTEN DASS nicht mit Thomas Gottschalk, sondern WETTEN DASS mit der Bürgerstiftung Großenlüder anlässlich des Ortsjubiläums 1200 Jahre Großenlüder.

v. l. Silvia Hillenbrand, Klaus Schönherr, Mechthild Weber-Sakoucky, Bürgermeister Florian Fritzsch, Heike Münker, Erste Beigeordnete Kathrina Hosenfeld

Die Bürgerstiftung Großenlüder hatte beim Konzert des Jugendsinfonieorchesters Fulda im Mai gewettet, bis zum Festwochenende 1.200 Bürger/innen zu motivieren, 10,00 Euro für einen wohltätigen Zweck in der Gemeinde Großenlüder zu spenden. Die eingegangenen Spenden werden eins zu eins weitergegeben.

Wettpate war Bürgermeister Florian Fritzsch, der, wenn er die Wette verliert, als Weihnachtsmann verkleidet mit seinen Kindern (als Engel verkleidet) den kommenden Weihnachtsmarkt im Dezember in Großenlüder begleitet.
Leider gestaltete sich die Spendensammlung etwas schwierig, da die Zeit relativ kurz war, um 1.200 Bürger/innen zu mobilisieren. Aber dennoch wurde ein stattlicher Betrag gesammelt.

Klaus Schönherr informierte am Festsonntag die anwesenden Besucherinnen und Besucher des Bürgerfestes über den Ausgang der Wette und konnte den stolzen Betrag von 8.635 € an gesammelten Spenden verkünden. Weiterhin teilte er mit, dass jeweils 1.000,– € an die drei Kindergärten in Großenlüder (3.000,– €) verteilt werden.

Bürgermeister Florian Fritzsch bedankte sich bei der Bürgerstiftung Großenlüder und sagte zu, die Wette bis zum Weihnachtsmarkt zu verlängern, um den angedachten Spendenbetrag zu erreichen. Außerdem erklärte er sich bereit, seinen Wetteinsatz auf jeden Fall zu erfüllen und gemeinsam mit Herrn Schönherr als Weihnachtsmann den Weihnachtsmarkt zu bereichern.

Großenlüder hilft Flüchtlingen in Großenlüder

Großenlüder hilft Flüchtlingen in Großenlüder

Alle großen Spendenbündnisse und viele gemeinnützige Organisationen rufen zu Spenden für die Menschen auf, die auf der Flucht vor den russischen Truppen sind und ihre Heimat Ukraine verlassen mussten. Wie auch in der Flüchtlingskrise im Jahr 2015 richtet die Bürgerstiftung Großenlüder ein Spendenkonto ein.


Mit den Geldspenden kann in Großenlüder bedarfsgerecht eingekauft und gezielt Unterstützung für vor Ort untergebrachte Flüchtlinge organisiert werden.

Mit dem Stichwort „Hilfe für Geflüchtete“ werden Ihre Spenden zweckmäßig zum Einsatz gebracht, wenn es beispielsweise an Lebensmitteln, Hygieneartikeln, Einrichtungsgeständen, Bekleidung und Spielzeug für Kinder bedarf, und der Beistand mit Hilfeleistungen organisiert.

Spendenkonto der Bürgerstiftung Großenlüder:

Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG
IBAN: DE79 5306 2035 0100 0880 80
BIC: GENODEF1GLU

1.200 Roteichen an einem Tag

1.200 Roteichen an einem Tag

Die Bürgerstiftung Großenlüder lud gemeinsam mit HessenForst und der Gemeinde Großenlüder zur großen Baumpflanz-Aktion.

Bürgermeister Florian Fritzsch, Jürgen Reinhardt, Thomas Hering MdL und das Lüdertalpaar


Einen Baum für jedes Jahr seit Gründung der Gemeinde zu pflanzen, das hatte sich die Bürgerstiftung zum Ziel gesetzt – und es hat funktioniert: Das Interesse war groß und die Bürgerschar aller Altersklassen hochmotiviert. Bürgermeister Florian Fritzsch lobte die gute Idee, packte selbst mit an und griff zum Spaten: Wie versprochen waren am Abend 1.200 Bäume eingepflanzt. Zwischen vier Zeitfenstern hatten die Bürgerinnen und Bürger wählen können. Davon machten viele regen Gebrauch. Die Initiative der Aktion war von der Bürgerstiftung ausgegangen, deren Vorsitzender Jürgen Bien die Veranstaltung eröffnete. „Wir beteiligen uns sehr gern daran. Dieses Projekt ist eins von mittlerweile 25 Projekten der Bürgerstiftung. Es ist gut und nachhaltig und damit genau im Sinne unserer Stiftung“, sagte er. Bürgermeister Fritzsch zeigt sich begeistert von der Vielzahl an Unterstützerinnen und Unterstützern, die einen wichtigen und vor allem tatkräftigen Beitrag für die Zukunft unserer Wälder leisteten. Unter dem Motto „Wir pflanzen den Wald von morgen!“ haben nahezu 300 Menschen ein fulminantes Zeichen gesetzt und sind aktiv gegen Klimawandel und Waldsterben vorgegangen.

Die große Bürgerschar hatte sich im Lauf des strahlend-sonnigen Tages eingefunden, um im Eichenauer Wald ein großes Stück Land aufzuforsten. Unter den Gästen waren unter anderen der Landtagsabgeordnete Thomas Hering, Vereine, Firmen und Familien aus Großenlüder, aber auch aus Fulda und dem Umland, Werner Leister, der Ideengeber des Projektes, und die Familie Simon de Beisac, die Eigentümer des Areals. Dieses war durch Borkenkäfer und Sturmschäden stark beschädigt worden. Nun wurde die Lücke im Wald wieder geschlossen.

Die Pflanzaktion wurde von HessenForst begleitet. Überwiegend wurden Roteichen gepflanzt, da diese dem Klimawandel besser standhalten und mehr Kohlendioxid aufnehmen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von HessenForst wiesen auf die vielfältigen Funktionen des Waldes hin: Er stellt zum Beispiel einen wichtigen Lebensraum für viele Tier- und Pflanzenarten, Erholungsraum für die Bevölkerung und einen wichtigen CO2-Speicher im Kampf gegen den Klimawandel dar. Damit diese Funktionen erfüllt werden können, ist es auch Ziel von HessenForst, entstandene Freiflächen schnell wieder aufzuforsten und zu bewalden.

„Es war ein toller Tag mit einer tollen Aktion“, resümierte Jürgen Bien und dankte allen, die sich eingesetzt hatten sowie der Familie de Beisac für die Organisation und die Versorgung mit Speis und Trank.

Wie „füllt“ sich der Frei-Raum in der Lüdertalschule?

Wie „füllt“ sich der Frei-Raum in der Lüdertalschule?

Bürgerstiftung Großenlüder fragt nach:

„Das war einfach ein überzeugendes Konzept, welches Anke Grosch und die Lüdertalschule mit einem Förderantrag vorlegte. Der Vorstand war sich sofort einig, dass diese tolle Idee umgesetzt werden muss und die Idee förderwürdig und förderfähig ist“, so Heike Münker, Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung.

Der Frei-Raum, ein Raum, in dem man sich mal kurz ausruht, Kraft tankt, Ideen entwickelt und eigene Stärken und Qualitäten entdecken kann. Die Ausstattung dieses Raumes hat die Bürgerstiftung mit 1.350,- € gefördert.

Die Neugierde darüber, ob sich der „Raum“ schon bewährt hat, ob und wie er angenommen wird, führte jetzt zu einem Gespräch mit der Initiatorin Anke Grosch, die zusammen mit Bettina Völler die Schüler und Schülerinnen im „Frei-Raum“ begleiten. Beide sind mit diesem Projekt betraut und dadurch ganz dicht dran.

Und so ist jetzt schon erkennbar, dass der Schlüssel zur guten Nutzung nicht in einer durchdachten Planung oder einem strukturierten Ablauf liegt, sondern dass sich die Dinge – wie der Name schon sagt – frei – entwickeln dürfen und sollen.
Nach der Devise „weniger ist mehr“ und durch einfühlsames Hinhören und Zuhören in einer räumlich guten Atmosphäre werden Bedürfnisse der Schüler und Schülerinnen erkannt, benannt und eine Umsetzung kann angeboten werden.

Dabei werden die Kinder und Jugendliche zur Selbstbeobachtung angeregt. Gut behütet findet die individuelle Persönlichkeit Beachtung und die eigene Gedankenwelt findet Ausdruck und Stärkung im Alltag. So z.B. bei der Befähigung, mit Problemen besser umzugehen.

Aber es gibt auch ganz handfeste und praktische Erfolge.

Wie wunderbar, wenn ein Schüler sich mutig auf die innere Suche nach seinen Stärken macht und dabei selber seinen nächsten Schritt erarbeitet. Die Atmosphäre des Frei-Raumes lässt zu, Dinge auszuloten, Gedanken auszusprechen und auf ein selbst gesehenes Ziel hin zu arbeiten.

Ein anderer Erfolg ist direkt greifbar und sichtbar.

Und so haben Anna, Felicitas und Marina aus der Klasse R8b eine Tanz AG gegründet.
Auf Nachfrage erzählen sie, dass sie es toll finden, einen Raum zu haben, in dem sie ihre Tanzfreude mit anderen Schülerinnen teilen können. Sie denken sich gemeinsam Schritte aus und entwickeln einen Tanz. Hier wird der Freude an Bewegung und Musik Raum gegeben und die Kreativität findet ihren Ausdruck in einer selbst erarbeiteten Choreographie.

Fazit von Heike Münker, Bürgerstiftung und Anke Grosch, Lüdertalschule:

Der „Frei-Raum“ ist groß und hat einen faszinierenden Spielraum. Er ist schon gefüllt, aber die Entwicklung ist lange noch nicht abgeschlossen – vielleicht wird sie das nie sein. Denn nur so ist die Nutzung des Raumes unbegrenzt.

Neuer Standort für Bücherschrank der Bürgerstiftung Großenlüder

Neuer Standort für Bücherschrank der Bürgerstiftung Großenlüder

Der Bücherschrank der Bürgerstiftung ist umgezogen.
Neuer Standort: Raiffeisenbank Fuldaer Land in Großenlüder

Der neue Standort des Bücherschrankes ist nun in der Raiffeisenbank Fuldaer Land in Großenlüder in der Bahnhofstraße. Ein herzliches Dankeschön an die Kindertagesstätte in den Haberswiesen, die den Bücherschrank lange Zeit beherbergt hatte.

Der Bücherschrank der Bürgerstiftung Großenlüder

Ein weiterer Bücherschrank befindet sich in Lottoannahmestelle in Großenlüder.

Für die Bereitstellung der Standorte der Bücherschränke bedankt sich die Bürgerstiftung bei den Verantwortlichen ganz herzlich.

Für diejenigen, die mit dem Modell „Bücherschrank“ noch nicht vertraut sind, noch einmal die Bedingungen des Büchertausches: Sie stehen unter dem Motto: „Tausche ein gutes Buch von Dir gegen ein Buch aus dem Bücherschrank.“

Das heißt, alle Leseratten oder die, die es werden wollen, bedienen sich an dem Inhalt der Bücherschränke. Dabei bringen Sie ein Buch ihrer Wahl von zu Hause mit und stellen es im Umtausch für das neue Buch hinein – alles völlig unkompliziert, einfach und kostenlos.

Bitte nutzen Sie die Bücherschränke nicht als Buch-Entsorgungseinrichtung, sondern helfen Sie mit, die Qualität der Bücher zu erhalten.

Am geeignetsten sind die Bücher, deren Erscheinungsdatum nicht älter als 2000 ist, da nur so die Rechtschreibereform Berücksichtigung findet.

Baumpflanzaktion für alle zum Mitmachen …

Baumpflanzaktion für alle zum Mitmachen …

Jeder Helfer ist willkommen – ob als Familie, Klasse, Kitagruppe, Freunde und Freundinnen – gemeinsam pflanzen wir in unserer Heimat den Wald für morgen.

Im Zuge der 1200 Jahr-Feier der Gemeinde Großenlüder fördert die Bürgerstiftung eine Baumpflanzaktion der Gemeinde in Kooperation mit HessenForst (Flächenermittlung und Baumart). Die Bürgerstiftung ruft die Bürger und Bürgerinnen, Kinder und Jugendliche sowie Freunde des Waldes auf, sich an der Pflanzaktion von 1200 Baumpflänzchen am

Samstag, dem 19. März 2022
in der Zeit von 10.00 – 16.00 Uhr
nordöstlich von Eichenau

zu beteiligen. Anmeldung ab dem 07.03.2022 in der

Raiffeisenbank im Fuldaer Land eG – Bahnhofstraße 2, 36137 Großenlüder

Telefon: 0 66 48 95 33 0

Durch die Trockenheit der letzten zwei Sommer sind zum Teil große Schäden in unseren Wäldern verursacht worden. Deshalb möchte die Bürgerstiftung diese Aktion unterstützen durch finanzielle Förderung, Bekanntmachung durch Plakate und Flyer sowie einer Versorgungsstation am Tag der Pflanzung.
Der Wald ist für die heimischen Tiere ein Rückzugsraum sowie Freizeitort für viele Kinder, Jugendliche und Erwachsene. Um dem Klimawandel sowie dem Waldsterben entgegen zu wirken, hoffen wir auf eine rege Beteiligung (Spaten und evtl. Gummistiefel bitte mitbringen).

Ankündigungsplakat
Lageplan zur Baumpflanzaktion

Bürgerstiftung Großenlüder beging 11. Stifterversammlung und stellte personell neue Weichen für die kommenden Jahre

Bürgerstiftung Großenlüder beging 11. Stifterversammlung und stellte personell neue Weichen für die kommenden Jahre

Die Bilanz des Jahres 2020, das Grußwort und die Spende von Matthias Böse von der Sparda Bank Hessen eG, die personelle Neuaufstellung der Gremien und ein fantastisches Konzert von Joyful, das waren die Highlights in der 11. Stifterversammlung.

Matthias Böse überreicht einen Scheck in Höhe von 2.000 € an den Vorstand der Bürgerstiftung

Grußwort und Schecküberreichung

Das traditionelle Grußwort wurde von Matthias Böse von der Sparda Bank Hessen eG gesprochen. Böse, der die Bürgerstiftung schon oft unterstützt hatte, berichtete, dass er das Wirken der Bürgerstiftung in der Gemeinde seit vielen Jahren verfolge. Mit der Überreichung eines Schecks in Höhe von 2.000,- € nahm er das gesamte ehrenamtliche Engagement vieler Menschen in den Blick: „Ohne Sie wäre unsere Gesellschaft ärmer.“

Jahresbericht 2020

Das Stichwort „Corona“ zog sich durch den Bericht des Vorstands.

Viele Aktivitäten, die anlässlich des 10-jährigen Bestehens geplant waren, mussten abgesagt oder verschoben werden.

Trotzdem zog der Vorsitzende Jürgen Bien eine positive Bilanz: „Wir genießen hohes Vertrauen, wir stehen für erfolgreiches Wachstum und wir schaffen Bleibendes und wirken nachhaltig. Damit sind und bleiben wir verlässliche Partner für die Menschen, die Unternehmen und die Institutionen in der Region Großenlüder.“

In Zahlen ausgedrückt heißt das, dass die Bürgerstiftung in den zurückliegenden Jahren über 70.000,- € an Projetträger und/oder finanzielle Hilfen an private Personen ausgezahlt hat. Das Stiftungskapital ist in dieser Zeit auf über 100.000,- € angewachsen.

Die Vorstandsmitglieder Silvia Hillenbrand, Werner Leister und Klaus Schönherr berichteten über Projekte und Finanzen. So wurden die selbst initiierten Projekte wie Bücherschränke und Lüdische Lauschnacht Corona-konform durchgeführt. Letztere wird immer mehr zu einem Magnet für Kinder und Erwachsene durch die professionellen Erzähler:innen sowie der Atmosphäre auf dem Hof der Familie de Beisac in Eichenau.

Eines der großen Projekte, welches gemeinsam mit der Gemeinde als Bauherr durchgeführt und im August 2020 eingeweiht wurde, ist das Gradierwerk im Sodegarten. Die Bürgerstiftung hat dieses Projekt initiiert und durch akquirierte Geld- und Dienstleistungsspenden mit mehr als einem Drittel der Baukosten gefördert.

Hervorgehoben wurde auch die Plakataktion in allen Ortsteilen, wo Vorstandsmitglieder für mehr Mitstreiter:innen warben. Das Konzept ging auf, denn viele Bürger und Bürgerinnen haben sich zur Mitarbeit entschlossen.

Die finanzielle sowie die Kapitalentwicklung der Bürgerstiftung entsprechen der Kontinuität der letzten 10 Jahre. Auch wenn die Erlöse aus den Kapitalanlagen nicht zufriedenstellend sind, so konnte die Bürgerstiftung ihrem verfassungsgemäßen Auftrag zur Förderung der Projekte entsprechen und der gesetzlichen Verwendung der zur Verfügung gestellter Mittel nachkommen.

Für das Kuratorium gab der Vorsitzende Karl Heinz Buus den Bericht ab.

Er betonte, dass der Vorstand hervorragend gearbeitet habe und zwischen ihm und dem Kuratorium eine angenehme Atmosphäre herrsche. Die Diskussionen seien von hoher Sachlichkeit geprägt.

Neubestellung der Mitglieder im Kuratorium

Verabschiedung von verdienten Vorstands- und Kuratoriumsmitgliedern

Die Kuratoriumsmitglieder werden lt. Verfassung jeweils für 5 Jahre bestellt. Aus dem „alten Kuratorium“ schieden aus persönlichen Gründen Gunther Swoboda, Georg Gottwald und Karl-Heinz Buus. Ebenso hatten sich Silvia Hillenbrand und Werner Leister entschieden, aus persönlichen Gründen nicht mehr für den Vorstand zu kandidieren.

Der Vorsitzende Jürgen Bien dankte allen, würdigte ihre Leistungen der vergangenen Jahre und überreichte Präsente.

Für die Neubestellung der Mitglieder des Kuratoriums hatte der Stiftungsvorstand und das noch bestehendes Kuratorium einen gemeinsamen Vorschlag mit 15 Kandidaten und Kandidatinnen präsentiert:

Das neu gewählte Kuratorium der Bürgerstiftung Großenlüder
  • Günther Appel
  • Marco Auth
  • Karola de Beisac
  • Astrid Fischer
  • Anja Gärtner
  • Monika Gies
  • Josef Helfrich
  • Marco Herbert
  • Ilona Jestädt
  • Hans-Peter Janisch
  • Petra Kaffanke
  • Peter Lang
  • Bernhard Meister
  • Mario Wehner
  • Prof. Dr. Frank Unger

Nach einer kurzen Vorstellungsrunde wurden alle durch die stimmberechtigten Mitglieder der Stifterversammlung einstimmig gewählt. Der Vorsitzende gratulierte und freute sich auf eine gute und partnerschaftliche Zusammenarbeit.

Die Bestellung des Vorstandes durch das Kuratorium steht noch bevor.

Rahmenprogramm

Musik-Gruppe JOYFUL

Im anschließenden Konzert bot die Gruppe JOYFUL unter der Leitung von Theo Sauer einen Höhepunkt nach dem anderen und überraschte mit unglaublicher Vielfalt in der Songauswahl und sechs ganz unterschiedlichen, aber hervorragenden Solostimmen. Von Musical- Melodien, wie „I dreamed a Dream“ aus dem weltberühmten Musical Les Miserables, gesungen und sich selbst auf der Gitarre begleitend von Lisa Jockwitz, über Gospel wie „Wade in the Water“, in einer jazzigen Version interpretiert von Celin Höpfner, oder Welthits wie Elton John’s Ballade „Candle in the Wind“, bei der der jüngste der Gruppe, Collin Cäsar, 15 Jahre alt, beweisen konnte, mit welch außergewöhnlichen Talent er gesegnet ist.

Zwei sehr unterhaltsame Stunden waren viel zu schnell vorbei. „Time to say goodby“ (Marie Wettels) und Halleluja (Maureen Kirsch) gab’s als Zugabe. Das Publikum applaudierte lange und viele äußerten die Hoffnung, dass diese nicht das letzte dieser tollen jungen Gesangsgruppe in Großenlüder war!

Lüdische Lauschnacht – der Name ist Programm

Lüdische Lauschnacht – der Name ist Programm

…und verspricht Freude, Glück und gute Laune.

Und so war auch die 4. Lüdische Lauschnacht in Eichenau / Großenlüder auf dem Hof der Familie de Beisac wieder eine gelungene Veranstaltung der Bürgerstiftung Großenlüder. Diese engagiert sich seit vielen Jahren mit viel Elan und Phantasie der mündlichen Erzählkunst.

Der Kultursommer Main-Kinzig-Fulda unterstützte erstmalig das Fest der Geschichten

Und so erzählten gleich vier Erzählkünstler*innen nachmittags in kleinen Gruppen für Kinder und ihre Eltern ihre Geschichten. Voller Freude fieberten die Kinder im Kräutergarten oder in den gemütlichen Räumen des Kräuterreichs von Karola de Beisac den Geschichten entgegen: Wird es Jakob gelingen, die Prinzessin zu bekommen? Besteht Daumesdick seine Abenteuer? Bekommt das Entchen sein Recht? Und wie kamen die Geschichten eigentlich auf die Welt? Manch ein Kind kam und rief: „Erzählst Du wieder, die Geschichte mit dem Kürbis?“ Natürlich erfüllten die Erzähler*innen von Herzen gern diesen Wunsch.
Abends entführten Tanja Mahn-Bertha, Rainer Mensing, Heike Münker und Gudrun Rathke ihre Gäste im wunderbaren Ambiente des Hofes der Familie de Beisac in wahrlich wundersame Welten. Denn Heike Münker und Tanja Mahn –Bertha hatten eine bunte Vielfalt an Reisegeschichten mitgebracht. Mit einem Kräutermärchen bedankte sich Heike Münker auf besondere Weise bei Frau de Beisac und Rainer Mensing verblüffte einmal mehr mit seiner Piraten-Geschichte voller Wortakrobatik. Durch den ganzen Abend zog sich eine Geschichte aus den Dolomiten. Gudrun Rathke gelang es gekonnt, die Erzählfäden immer wieder aufzunehmen und die Zuhörer*innen in den Bann der alten Sage aus den Dolomiten zu ziehen. O-Ton einer Besucherin: „Die Geschichte hat mich echt berührt, ich musste fast weinen.“

Ein weiteres Highlight war die Geschichte der Zuckerbäckerin Leila, die Tanja Mahn-Bertha und Rainer Mensing gemeinsam erzählten. Und so zeigt die Lauschnacht immer auch neue Spielarten der Erzählkunst, denn Heike Münker, selbst Vorstandsmitglied der Bürgerstiftung, liegt eine abwechslungsreiche Programmgestaltung am Herzen.

Das Fazit der Akteure: „Wunderbare Zuhörer*innen, denen wir anspruchsvolle Geschichten erzählen können, was nicht überall geht“. „Diese Lauschnacht ist auch für uns Erzähler:innen etwas ganz Besonders“.

Und die Gäste: „Ich war schon vier Mal hier, ich komme auch ein fünftes und sechstes Mal! Es ist einfach toll!“ „Erfreuliche Altersmischung/ diesmal erfreulich viele jüngere Menschen.“
Lange saßen die Gäste danach ums Feuer beisammen, und ließen bestens versorgt durch das Tischleindeckdich der Familie de Beisac, den Abend ausklingen. Und die Bürgerstiftung Großenlüder wurde immer wieder aufgefordert, in 2022 die 5. Lüdische Lauschnacht anzubieten. Zumindest die Erzähler:innen haben quasi schon zugesagt.

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